Warum Radonfolie?
Radon ist ein natürliches radioaktives Edelgas. Es kommt in Regionen vor mit uranhaltigem Gestein und in Gegenden mit Granit- und Bauxitvorkommen. Die Beschaffenheit und Durchlässigkeit des Untergrunds ist entscheidend für das Entweichen des Gases aus dem Boden. Das Gas ist unsichtbar, geruch- und geschmacklos. Es dringt aus den Untergründen, aus Gestein und Böden an die Oberfläche und kann so auch durch das Mauerwerk in Häuser eindringen und die Raumluft übermäßig anreichern, so dass eine Gesundheitsgefährdung für die Bewohner entsteht.
Durch Einatmen sind Bronchien und Lungen des Menschen bis zu einer Erkrankung belastet. Dabei ist nicht das Gas selbst die Ursache, sondern die radioaktiven Zerfallsprodukte, die sich im Atemtrakt anreichern.
Das vorhandene Radonpotenzial unter einem Haus kann durch eine Untersuchung des Bodens ermittelt werden.
Bei Gebäuden entscheidet der Zustand von Fundament und Mauerwerk über das Eindringen des Gases zunächst in die Kellerräume. Durch Kabel- und Rohrschächte dringt es dann in obere Räume. Durch regelmäßige Belüftung von Innenräumen ist eine Absenkung der Belastung möglich. Verstärkte Isolierung von Fenstern und Türen und die Abdichtung von im Haus aufsteigenden Hohlräumen wie z. B. Leitungsschächten reduziert ebenfalls die Radonbelastung.
Zielführender zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden ist aber vor allem eine umfassende Isolierung bei Neubauten durch eine radondichte Sperrschicht wie z. B. LUP.Radonfolie zwischen Boden und Fundament.
Die Radonkonzentration in bereits fertigen Gebäuden oder in Altbauten kann nur durch eine längerfristige Messung ermittelt werden, die mindestens drei Monate bis zu einem Jahr andauern sollte. Dazu verwendet man sogenannte Radon-Exposimeter die auf Anfrage bei wdiBERLIN erhältlich sind.
Internationale Forschungen und die Strahlenschutzbehörden bemühen sich um eine sachgerechte Einschätzung der Belastungen und Richtwerte.
Radonfolie mit RadonStopp.Tape und dem Anschlusskleber LUP.Mur +fib sind ein fairer, preiswürdiger Baukasten zum effektiven Schutz vor Radongas im Gebäude. Dies wurde vom Prüfinstitut Kemski & Partner in Bonn zertifiziert und gemessen.